Die schönsten Effekte
von Sonnenstürmen

Polarlicht

wissenschaftlich: Aurora Borealis als Nordlicht auf der Nordhalbkugel und Aurora Australis als Südlicht auf der Südhalbkugel

 

Benannt nach der römischen Göttin der Morgenröte, ist die Aurora eine faszinierende Lichtshow am Nachthimmel. Die Aurora Borealis und Aurora Australis – auch Nordlichter und Südlichter genannt – kommen am Nord- und Südpol vor. Gelegentlich kann das Weltraumwetter, das mit der Erde interagiert, dazu führen, dass sich Auroren noch weiter von den Polen entfernen. Diese bunten Lichter ändern ständig Form und Intensität, von schwach und verstreut bis hell genug, um zu lesen.

Die tanzenden Lichter der Aurora bieten spektakuläre Ausblicke vom Boden und fesseln auch die Vorstellungskraft von Wissenschaftlern, die einfallende Energie und Teilchen von der Sonne untersuchen.

 

Das tränenförmige Magnetfeld der Erde – Magnetosphäre genannt – schwingt kontinuierlich und reagiert auf die sich ändernde Intensität des Sonnenwindes. Die Sonnenwindpartikel trichtern sich zum langen Schweif der Magnetosphäre, wo sie gefangen werden. Wenn die magnetische Wiederverbindung stattfindet, werden die Teilchen in Richtung der Pole der Erde beschleunigt.

Quelle: discover-the-world

Die meisten erdgerichtenten Sonnenwinde werden umgeleitet und verschwinden im Weltraum, aber die schnellen treten in die obere Erdatmosphäre ein, wo die Magnetfelder zusammenlaufen. Hier findet die Reaktion der Partikel und Gase statt – Atome und Moleküle aus Sauerstoff und Stickstoff werden angeregt und setzen das Licht frei, das wir als Nordlichter kennen. Tatsächlich tritt das Ereignis gleichzeitig auf der Südhalbkugel auf, wodurch das Südlicht (Aurora Australis) erscheint, wobei eines das andere spiegelt.

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