WELTRAUMWETTER · AKTUELLE LAGE
Was passiert gerade?
Drei unabhängige NOAA-Skalen zeigen unterschiedliche Auswirkungen der Sonnenaktivität.
Mögliche Auswirkungen auf Erdmagnetfeld und Polarlichter.
Daten werden geladen …
Mögliche Störungen des Kurzwellenfunks auf der Tagseite.
Daten werden geladen …
Mögliche Auswirkungen auf Satelliten und polare Routen.
Daten werden geladen …
Aktuelle Lage wird geladen …
Sonne · GOES-Röntgenmessung
Aktuelle Sonnenaktivität
NOAA-Messung wird geladen …
Röntgendaten werden abgerufen …
Was bedeutet die Röntgenklasse?
GOES-Satelliten messen die Röntgenstrahlung der Sonne. Die Klassen steigen von A über B und C zu M und X. Die Zahl dahinter gibt die Stärke innerhalb einer Klasse an: M2 ist beispielsweise stärker als M1.
Dieser Wert zeigt das Röntgenniveau zum angegebenen Messzeitpunkt. Er bestätigt für sich genommen keinen neuen Ausbruch und sagt nicht voraus, ob ein Materieauswurf die Erde treffen wird.
Stärkere Sonneneruptionen können auf der Tagseite der Erde den Kurzwellenfunk stören. Ob NOAA aktuell eine solche Störung meldet, siehst du oben an der R-Stufe.
Quelle: NOAA GOES X-Ray Flux ↗
OFFIZIELLE NOAA-MELDUNGEN
Neueste Meldungen
Meldungen der letzten 24 Stunden. Tippe auf eine Meldung, um den NOAA-Originaltext zu lesen.
Meldungen werden geladen …
„Beobachtung“ meldet ein Ereignis. „Warnung“ betrifft ein erwartetes Ereignis oder dessen Fortdauer. „Vorwarnung“ weist auf eine mögliche Entwicklung hin. Das Veröffentlichungsdatum allein sagt nicht, ob eine Meldung noch gültig ist.
Geomagnetischer Ausblick · Polarlicht
Wie entwickelt sich die Aktivität?
Die Balken zeigen die Kp-Werte für drei Tage. Die Europakarte darunter zeigt die kurzfristig modellierte Polarlichtaktivität.
Kp-Ausblick: heute und die nächsten zwei Tage
Daten abgerufen: 27.09., 17:32 MESZ · NOAA-Tage in UTCKp-Daten derzeit nicht verfügbar.
Europa: Wo wird Polarlichtaktivität modelliert?
Keine aktuelle Modellzeit verfügbarDie Farben beschreiben die modellierte Aktivität direkt über den markierten Orten. Tippe einen Punkt an, um die Einordnung zu lesen.
Karte und Modelldaten werden geladen …
Was bedeuten Kp-Grafik und Europakarte?
Die Kp-Grafik beschreibt die mögliche geomagnetische Aktivität in dreistündigen Zeitfenstern. Sie sagt nicht, wie gut Polarlicht an einem bestimmten Ort sichtbar sein wird.
Die Europakarte zeigt eine kurzfristige Modellrechnung der NOAA. Ein blauer Punkt bedeutet, dass direkt über diesem Ort keine deutliche Aktivität modelliert wird. Helles Polarlicht kann trotzdem am nördlichen Horizont sichtbar sein.
Für eine Sichtung muss es dunkel sein. Ein klarer Himmel und freie Sicht nach Norden verbessern die Chancen.
Quellen: NOAA Kp-Daten ↗ · NOAA OVATION ↗ · Karte © OpenStreetMap-Mitwirkende
POLARLICHT · KURZFRISTIGER AUSBLICK
Wo sind Polarlichter möglich?
Die NOAA-Karte zeigt die modellierte Polarlichtaktivität auf der Nordhalbkugel.
NOAA-Karte wird geladen …
Modellzeit wird geprüft …
Was bedeutet die Karte?
Der farbige Bereich zeigt, wo das Modell Polarlichtaktivität erwartet. Kräftigere Farben stehen für stärkere Aktivität.
Und für Deutschland?
Helles Polarlicht kann unter günstigen Bedingungen auch südlich des farbigen Bereichs am nördlichen Horizont sichtbar sein. Die Karte allein ist keine Sichtungsgarantie.
- Es muss dunkel sein.
- Der Himmel muss ausreichend klar sein.
- Ein freier Blick nach Norden verbessert die Chancen.
Quelle: NOAA SWPC · OVATION-Modell. Die Karte zeigt eine Modellrechnung, keine bestätigten Sichtungen.
FRÜHINFORMATION FÜR DIE ERDE
Sonnenwind auf dem Weg zur Erde
Raumsonden messen Veränderungen im Sonnenwind, bevor dieser die Erde erreicht.
Wie schnell der Sonnenwind strömt. Höhere Geschwindigkeit kann eine geomagnetische Störung verstärken.
Daten werden geladen …
Wie viele Protonen der Sonnenwind enthält. Ein plötzlicher Anstieg kann auf eine Verdichtung hinweisen.
Daten werden geladen …
Zeigt die Nord-Süd-Richtung. Bleibt Bz länger negativ, kann geomagnetische Aktivität wahrscheinlicher werden.
Daten werden geladen …
Was ist L1 – und warum messen wir dort?
L1 ist ein Bereich zwischen Sonne und Erde, ungefähr 1,5 Millionen Kilometer vor der Erde. Dort können Raumsonden den ankommenden Sonnenwind messen.
Je nach Geschwindigkeit erreichen Veränderungen die Erde oft einige zehn Minuten später. Die Messwerte geben deshalb einen frühen Hinweis auf mögliche Veränderungen des Erdmagnetfelds.
Für die tatsächliche Wirkung zählt das Zusammenspiel von Geschwindigkeit, Dichte und Magnetfeld. Ein einzelner hoher oder niedriger Wert ist noch keine Sturm- oder Polarlichtvorhersage.
Die Werte werden vor der Erde gemessen. Die oben angezeigten NOAA-G/R/S-Stufen beschreiben die gemeldete Weltraumwetterlage.
Sonnenwind der letzten 6 Stunden Bz und Geschwindigkeit im Verlauf
Wie hat sich der Sonnenwind verändert?
Einzelne Messwerte zeigen nur einen Moment. Die Kurven machen sichtbar, ob Veränderungen länger anhalten.
Messdaten werden beim Öffnen geladen …
Magnetfeld Bz
Südlich gerichtetes Magnetfeld liegt unter der gelben Nulllinie.
Noch keine Messdaten geladen.
Sonnenwindgeschwindigkeit
Geschwindigkeit des Sonnenwinds am Messpunkt vor der Erde.
Noch keine Messdaten geladen.
Unterbrechungen der Kurve bedeuten fehlende Messwerte. Ein längere Zeit negativer Bz-Wert kann geomagnetische Aktivität begünstigen. Aus Bz oder Geschwindigkeit allein lässt sich jedoch keine Sturmstufe ableiten.
Quelle: NOAA SWPC · Sonnenwinddaten öffnen ↗
Verlauf des Sonnenwinds am L1
Magnetfeld und Plasma vor der Erde · Quelle: NOAA SWPC
Interplanetarisches Magnetfeld
Bx, By, Bz und Bt · nT · GSM
Letzter Magnetfeldwert: –
Geschwindigkeit und Dichte
Sonnenwind in km/s · Protonen pro cm³
Letzter Plasmawert: –
Protonentemperatur
Temperatur des Sonnenwindplasmas · K
Einzelne Ausschläge sind noch keine Sturmvorhersage.
Was bedeuten RTSW, L1 und die Messwerte?
RTSW steht für Real-Time Solar Wind. Raumsonden messen den Sonnenwind und sein Magnetfeld in der Nähe des Lagrange-Punkts L1, rund 1,5 Millionen Kilometer sonnenwärts der Erde. Dort können Veränderungen vor ihrer Ankunft an der Erde erfasst werden. Die Vorlaufzeit beträgt je nach Geschwindigkeit oft einige zehn Minuten bis ungefähr eine Stunde.
Die NOAA verwendet je nach Verfügbarkeit Daten verschiedener Raumsonden, darunter SOLAR-1, IMAP, DSCOVR und ACE. Die im Diagramm verwendete Quelle steht oben beim Datenstatus. Messlücken und ein Wechsel der Sonde sind möglich.
Geschwindigkeit · km/s
Ruhiger Sonnenwind liegt häufig bei etwa 300–450 km/s. Ein höherer Wert kann zu einem schnellen Sonnenwindstrom oder einer Störung gehören. Die grobe Laufzeit ab L1 ist 1.500.000 km ÷ Geschwindigkeit in km/s; diese Rechnung ist keine zuverlässige Ankunftsprognose für einen CME.
Protonendichte · cm⁻³
Sie beschreibt, wie viele Protonen das Plasma enthält. Ein plötzlicher Anstieg kann auf eine Verdichtung oder Stoßfront hinweisen. Hohe Dichte allein bedeutet noch keinen geomagnetischen Sturm.
Protonentemperatur · K
Sie hilft, unterschiedliche Sonnenwindstrukturen einzuordnen. Erhöhte Werte können zusammen mit Geschwindigkeit und Dichte auf eine turbulente oder komprimierte Region hindeuten.
Magnetfeld · nT
- Bx: Komponente in Richtung der Sonne-Erde-Achse.
- By: seitliche Komponente.
- Bz: Nord-Süd-Komponente. Länger anhaltend negative Werte begünstigen die Kopplung mit dem Erdmagnetfeld.
- Bt: Gesamtstärke des Magnetfelds.
Wie lassen sich die Daten einordnen?
Messwerte sind keine Warnstufen und keine fertige Vorhersage. Besonders die Kombination aus höherer Geschwindigkeit, erhöhter Dichte, starkem Bt und länger negativem Bz kann geomagnetische Aktivität wahrscheinlicher machen. Einzelne Spitzen können auch Messfehler sein. Die Reaktion der Erde bleibt von weiteren Faktoren abhängig.
Zuletzt erkannte CMEs
Automatische Erkennung in SOHO/LASCO-Bildern durch CACTus.
Katalogausgabe: 28.09.2026, 21:55 Uhr MESZ/MEZ.
Geschwindigkeit und Breite sind aus Sonnenbildern abgeleitet. Sie sagen allein nicht, ob ein CME die Erde trifft. Quelle: SIDC CACTus-Katalog ↗
Die Sonne beobachten · NOAA GOES-SUVI
Die Sonne und aktive Regionen
Auf der Aufnahme bei 171 Å sind Strukturen der Sonnenkorona zu sehen. Markierungen zeigen die aktiven NOAA-Regionen auf der sichtbaren Sonnenseite.
Aufnahme wird geladen …
Die Aufnahme ist älter als sechs Stunden. Sie zeigt nicht den aktuellen Zustand der Sonne.
Grüne Kreise: aktive NOAA-Regionen. Gelbe Kreise: Regionen nahe dem Sonnenrand.
Berühre oder überfahre einen Kreis für die Region und, falls gemeldet, jüngste Flares oder Flare-Wahrscheinlichkeiten.
Die Positionsmarkierungen stammen aus einem NOAA-Tagesbericht und können auf einem neueren Sonnenbild leicht versetzt sein.
Bild und Markierungen verstehen
Die Farben der 171-Å-Aufnahme bilden ultraviolette Messdaten ab. Ein heller Bereich beweist keinen Ausbruch und keine Richtung eines möglichen Materieauswurfs.
Regionen stammen aus dem NOAA-Bericht; blaue Umrisse markieren koronale Löcher, falls ein passender Datensatz verfügbar ist. Die Aufnahmezeit steht direkt unter dem Bild.
Quellen: NOAA SUVI ↗ · NOAA Regionen ↗
NOAA · WSA-ENLIL
Sonnenwind und CME-Ausbreitung
Animierte Modellrechnung zur Ausbreitung von Sonnenwindstrukturen. Ein CME erscheint, wenn er in diesem Modelllauf berücksichtigt wurde.
Modellanimation wird geladen …
Modellzeit: –
Die angezeigte Zeit gehört zum jeweiligen Modellframe. Sie ist weder die Veröffentlichungszeit des Modelllaufs noch eine bestätigte Ankunftszeit eines CME an der Erde.
ESA · Sonnenwindmodell
EUHFORIA: Sonnenwind auf dem Weg zur Erde
Die Animation zeigt eine Modellrechnung zur Ausbreitung des Sonnenwinds im Sonnensystem. Sie ergänzt die CME-Animation um eine weitere Modellperspektive.
Eine Modellrechnung zeigt mögliche Entwicklungen. Ob und wann eine Störung tatsächlich die Erde erreicht, lässt sich daraus allein nicht sicher ablesen. Die ESA-Übersicht nennt für dieses Video hier keine unmittelbar auslesbare Modellzeit.
Was zeigen die Animationen?
1. Mögliche Entwicklung
Die Animationen berechnen, wie sich Sonnenwind und mögliche Sonnenausbrüche ausbreiten könnten. Sie sind Vorhersagen, keine Beobachtungen.
2. Messung vor der Erde
Die Raumsonde vor der Erde misst den tatsächlich ankommenden Sonnenwind. Achte dabei auf Geschwindigkeit, Teilchendichte und besonders auf das Magnetfeld Bz.
3. Auswirkungen prüfen
Ein möglicher Treffer bedeutet noch keinen geomagnetischen Sturm. Die aktuelle NOAA-G-Stufe zeigt, ob bereits eine geomagnetische Sturmstufe gemeldet wird.
Merke: Ein länger anhaltend negatives Bz kann die Kopplung des Sonnenwinds mit dem Erdmagnetfeld begünstigen.
Ein einzelner Bz-Wert oder eine Modellanimation reicht aber nicht aus, um einen Sturm sicher vorherzusagen.
Warum unterscheiden sich die Modelle?
WSA–ENLIL und EUHFORIA zeigen keine Aufnahmen, sondern berechnete Vorhersagen. Beide Modelle versuchen abzuschätzen, wie sich Sonnenwind und mögliche Sonnenausbrüche auf dem Weg zur Erde ausbreiten.
Sie verwenden unterschiedliche Rechenverfahren und Annahmen. Deshalb kann ein Sonnenausbruch in einer Animation früher, später oder auf einer anderen Bahn erscheinen. Auch der Zeitpunkt der jeweiligen Modellrechnung ist wichtig: Ältere und neuere Läufe lassen sich nicht direkt vergleichen.
Was heißt das für mich?
Die Animationen zeigen mögliche Entwicklungen, keine sichere Ankunftszeit und keine garantierte Sturmstärke. Für die aktuelle Lage sind die gemessenen Sonnenwindwerte und die NOAA-Warnstufen auf dieser Seite entscheidend.
Auswirkungen auf Technik und Betrieb
Luftfahrt und Systeme auf der Erde
Weltraumwetter kann Funk, Navigation und technische Infrastruktur beeinflussen. Welche Auswirkungen auftreten, hängt von Art, Stärke, Ort und Dauer des Ereignisses ab.
Funk in der Luftfahrt
Kurzwellenfunk kann auf der sonnenbeschienenen Erdseite oder in Polargebieten gestört werden.
Navigation
Störungen der Ionosphäre können satellitengestützte Navigationssignale beeinträchtigen.
Infrastruktur und Flugrouten
Geomagnetische Stürme können Stromnetze betreffen. Bei starken Teilchenereignissen ist die Strahlenbelastung auf hoch gelegenen Polarflügen ein Thema.
Strahlendosis in der Luftfahrt: ESA-Grafik
Die animierte Darstellung stammt vom ESA Space Weather Service Network. Werte und Legende bitte direkt in der Grafik ablesen.
Quelle: ESA Space Weather Service Network · Service to Aviation ↗ · Eine Bildanimation ist keine individuelle Dosisberechnung für einen bestimmten Flug.
Was bedeutet „Non-Space Systems Operations“?
Gemeint sind Vorgänge und technische Systeme außerhalb des Weltraums, beispielsweise Flugfunk, Navigation und Stromnetzbetrieb. Ein erkannter CME bedeutet noch nicht, dass eines dieser Systeme gerade gestört ist.
Strahlung in Flughöhe: Was zeigt die ESA-Grafik?
Auch bei ruhigem Weltraumwetter ist die Strahlenbelastung in Flughöhe höher als am Boden. Ein wesentlicher Grund ist galaktische kosmische Strahlung: energiereiche Teilchen, die von außerhalb unseres Sonnensystems kommen.
Bei bestimmten Sonnenereignissen können zusätzlich energiereiche solare Teilchen auftreten. Besonders in hohen geografischen Breiten kann die Strahlenbelastung in Flughöhe dann zeitweise steigen. Ein seltenes Ereignis, bei dem der Anstieg sogar am Boden messbar wird, heißt Ground Level Enhancement (GLE).
Die Strahlendosis hängt unter anderem von Flughöhe, Flugroute und Flugdauer ab. Die ESA-Grafik beschreibt daher keine persönliche Dosis für einen bestimmten Flug. Für die Berechnung von Routendosen bietet die ESA das Werkzeug AVIDOS an.
Weltraumwetter kann außerdem Funkverbindungen, Satellitennavigation und technische Systeme im Flugzeug beeinflussen. Strahlenbelastung und technische Störungen sind unterschiedliche Auswirkungen und müssen getrennt betrachtet werden.
Quelle: ESA Space Weather Service Network · Service to Aviation ↗
Quelle: GFZ Potsdam
Datenassimilative Echtzeitvorhersage von Strahlungsgürteln
Zweitägige Strahlungsgürtelvorhersage von 1 MeV-Elektronen unter Verwendung des datenassimilativen VERB-Codes, Echtzeit-Van-Allen-Sonden-, ACE- und GOES-Daten. Der Kp-Index für die letzten 7 Tage wird aus dem GFZ-Nowcast des letzten und des Vormonats bezogen. Die 3-Tage-Kp-Vorhersage wird vom Space Weather Prediction Center erhalten. Prognosen werden am GFZ automatisch stündlich durchgeführt. Version 2.0 des Codes berechnet die Nowcast- und Prognoseflüsse aus der Reanalyse direkt unter Verwendung des T89-Magnetfeldmodells.
SOHO Satellit: LASCO-Bilder wurden vom SWPC-Vorhersagebüro verwendet, um die solare Koronaerwärmung und transiente Ereignisse, einschließlich CMEs, zu charakterisieren und die Auswirkungen der Korona auf den Sonnenwind zu sehen. In jüngerer Zeit sind die LASCO-Bilder für das WSA-Enlil-Modell, das im Oktober 2011 in Betrieb genommen wurde, von entscheidender Bedeutung. WSA-Enlil ist zu einem wichtigen Werkzeug geworden, um die Auswirkungen von koronalen Massenauswürfen und die Auswirkungen des Sonnenwindes auf die Erde vorherzusagen.
STEREO besteht derzeit aus einem weltraumgestützten Observatorium, STEREO-A, das die Sonne knapp innerhalb von 1 AE umkreist und langsam die Erde einholt, während sie um die Sonne kreist. Dieser Aussichtspunkt abseits der Erde-Sonne-Linie ermöglicht es Wissenschaftlern, die Struktur und Entwicklung von Sonnenstürmen zu sehen, wenn sie von der Sonne ausgehen und sich durch den Weltraum bewegen.
Der STEREO Space Weather Beacon Telemetriemodus ist ein sehr niedriger, stark komprimierter Datenstrom, der von der Raumsonde 24 Stunden am Tag gesendet wird. Diese Daten werden für die Weltraumwettervorhersage verwendet. Aufgrund der verwendeten großen Kompressionsfaktoren sind diese Beacon-Bilder von viel geringerer Qualität als die tatsächlichen wissenschaftlichen Daten.
Die obigen Bilder sind in der Reihenfolge der relativen Positionen der drei Standpunkte (post-solar-conjunction) Ahead, Earth und Behind dargestellt. Für die Bilder des Heliospheric Imager (HI) unten ist die Reihenfolge umgekehrt, um die Tatsache widerzuspiegeln, dass die HI Ahead-Teleskope nach rechts von der Sonne und die auf der Rückseite nach links schauen. Außerdem werden die HI-Bilder nicht gedreht, um Solar nach Norden zu bringen.
